Unterstützung des Hôpital Albert Schweitzer (HAS)

  • Kinderarzt-Stelle
    Die Kernaufgabe des Vereins ist es, dem Spital einen zusätzlichen Kinderarzt zur Verfügung stellen. Bis 2008 waren dies Schweizer Pädiater, seit 2009 finanzieren wir den Lohn des Chefarztes Pädiatrie, die Stelle wird durch einen Haitianer besetzt.

  • Schweizer Pflegerinnen am HAS
    Verschiedene Male wurden zudem Krankenschwestern ans HAS entsandt. Ihr Fachwissen und die gute Zusammenarbeit wurden jeweils sehr geschätzt, der Austausch zwischen den beiden Mentalitäten erwies sich als konstruktiv.

  • Weiterbildung Haitianischer Fachkräfte in der Schweiz
    Um den Austausch weiter zu fördern, geben wir Haitianischen Fachkräften die Möglichkeit, sich in unserem Land weiter zu bilden. So konnten bisher ein Arzt und eine Ärztin sowie vier Krankenschwestern in Spitälern der Region eine Weiterbildung absolvieren.

  • Schweizer Ingenieure und Architekten am HAS
    Durch die Vermittlung des VPKBH konnte das HAS von der Unterstützung von diversen Fachhochschul-Abgängern aus Biel profitieren, welche am Spitalcampus und der technischen Infrastruktur mitarbeiteten.

  • Präsenz im Verwaltungsrat des HAS
    Von 2000 bis 2010 war der Ehrenpräsident des VPKBH, Prof. Dr. Rolf P. Zurbrügg, Mitglied des Verwaltungsrates des HAS.

Die Geschichte des HAS

Das Hôpital Albert Schweitzer in Deschapelles, Haiti, wurde 1956 vom amerikanischen Ehepaar Dr. med. W. L. Mellon und G. Grant Mellon nach dem Vorbild des Spitals von Albert Schweitzer in Lambarene gegründet und hat bis heute politischen Krisen und Naturkatastrophen standhalten können.

Der Bau des Spitals hat die gesundheitliche Situation in einem grossen Umkreis radikal verbessert, zudem spielt es als grösster Arbeitgeber der Region eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Lage.

Nebst der eigentlichen Medizin wird vom Hôpital Albert Schweitzer auch die Prävention gefördert (Community Health- Programm) sowie die Lebensgrundlage der Bevölkerung verbessert, beispielsweise durch den Bau von Brunnen und durch Landwirtschafts-Projekte (Community Development- Programm).